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Nach der erfolgreichen Realisierung der 4-achsigen ELNA - Lokomotivmodelle überraschte die Fa. Kiss mit der Ankündigung der bad. Xb in sieben verschiedenen Varianten, darunter
drei Modell- variationen der Epoche I - Modellausstattung:
Allgemeine Informationen zum Vorbild finden sie hier sowie auf der Seite zur erhalten gebliebenen Xb 175 im DGEG - Museum Neustadt.
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Xb Reihe 1, Fotoanstrich, Ausführung 1908, Kiss Art. 500921
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Xb Reihe 3, Glanzblechausführung 1914, Kiss Art. 500922
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Xb Reihe 7, Ausführung 1921, Regelanstrich schwarz/rotbraun, Kiss Art. 500923
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Zusätzlich wird es vier weitere Ausführungen geben. Entsprechende Bilder finden sie auf der Homepage der Fa. Kiss:
- 92 202 Epoche II 1931 Mannheim, Kiss Art. 500924
- 92 301 Epoche IIIa 1955 Freiburg, Kiss Art. 500925
- 92 300 Epoche IIIb 1963 Karlsruhe, Kiss Art. 500926
- 92 319 Epoche IIIb 1964 Villingen, Kiss Art. 500927
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Handmuster der Xb 868 in Glanzblechausführung
Ich hatte Anfang 2024 die Gelegenheit, ein erstes Handmuster der Xb in Glanzblechausführung zu begutachten. Nach den nicht so erfolgreichen Versuchen von Mitbewerbern bei der Realisierung von Modellen
in Glanzblechausführung war man auf die Realisierung von Kiss gespannt. Bis auf die etwas zu matte Lackierung gab es daran nichts auszusetzen. Zur Herangehensweise:
Im Vorfeld wurde Proben aus Stahlblech bei unterschiedlichen Temperaturen und Haltezeiten wärmebehandelt. Der resultierende Farbton auf den Aufnahmen hängt stark von den jeweiligen
Lichtverhältnissen ab, wie z.B. die Probe 350°C/1h in den beiden nachfolgenden Bildern zeigt. Die linke Aufnahme tendiert mehr ins Blaue. Der Hintergrund der rechten Aufnahme wurde in der Farbe lackiert, die auch
für das Handmuster verwendet wurde und trifft den Farbton der Probe 350°C/1h deutlicher als die Abbildung unten es vermuten lässt.
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Proben unterschiedlicher Wärmebehandlungen
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Anpassung des Farbtons an die Probe 350°C/1h
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Xb 868 von der Heizerseite
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Xb 868 von der Lokführerseite
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Handmuster von unten, der Antrieb erfolgt über die Treibachse
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Blick ins Führerhaus (noch fehlt die Wasserstandbeleuchtung)
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Rückansicht (Foto FM)
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An dem Handmuster gab es erfreulicherweise nur Kleinigkeiten zu bemängeln wie z.B.:
- Glanzgrad der Glanzblechpartien
- Farbgebung einiger Stehkesselarmaturen
- Struktur des Umlaufblechs (Waffelblech statt Riffelblech)
- fehlende Wasserstandbeleuchtung
- fehlende Regenrinne
Die genannten Unstimmigkeiten wurden mit dem Hersteller diskutiert und die Fertigungsanweisungen wurden entsprechend geändert.
Die Auslieferung der Modellvarianten wurde für Ende 24 / Anfang 25 angekündigt, mit Sicherheit alles Modelle, auf die man sich jetzt schon freuen kann.
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Xb von Kiss: Die Serienmodelle
Ende August war es endlich soweit, die sieben verschiedenen Serienbodelle der Bad. Xb wurden an den Fachhandel ausgeliefert.
Dem Einsatz des großen Vorbilds entsprechend eignet sich die Modelle bestens für präzise Rangieraufgaben. Hier sind in erster Linie die ausgezeichneten Langsam-Fahreigenschaften zu erwähnen. In der untersten
Fahrstufe einer Control 7 wurde ein Wert von 14,6 cm/Min gemessen, entsprechend einer Originalgeschwindigkeit von 0,0088 km/h. Die Funktionen Rauchgenerator und Zylinderdampf wurden nicht getestet. Die Lokmodelle
haben Freilaufgetriebe und lassen sich schieben, der Widerstand ist aber so groß, dass sie sich auf Strecken mit moderatem Gefälle nicht von alleine in Bewegung setzen.
Bei allen Modellen lässt sich die Rauchkammertür öffnen, dabei sind die Vorreiber zu lösen und das Handrad des Zentralverschlusses ist soweit zu drehen, bis der Querriegel die Tür freigibt. Auch kann das
Führerhausdach abgenommen werden. Es wird vorne durch zwei Nasen und hinten durch zwei Magnete gehalten. Vorher sollte die Verbindung der Dampfpfeife gelöst werden, indem die beiden Laschen des kurzen Hebels am
oberen Ende etwas aufgebogen werden. Hier ist Vorsicht geboten, dass die Teile nicht verbogen werden.
Auf die drei Modelle der Epoche I wird im Folgenden eingegangen.
Xb Reihe 1, Nr. 380
Die Maschine mit der Ordnungsnummer 380 war die letzte Maschine aus der ersten Lieferserie, sie wurde 1908 an die bad. Bahn abgeliefert. Eine Werksaufnahme der Maschine war auf einer zeitgenössischen Postkarte
abgebildet. Ob auch die Radsterne für die Werksaufnahme mit grauer Kalkfarbe übertüncht wurden, ist nicht bekannt. Auf der vorliegenden Aufnahme ist jedoch kein Helligkeitsunterschied zwischen Radsternen und
Aufbauten festzustellen.
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Xb Reihe 1 Nr. 380, Werksausführung in Fotofarbgebung (Heizerseite)
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Xb Reihe 1 Nr. 380, Werksausführung in Fotofarbgebung (Lokführerseite)
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Xb Reihe 1 Nr. 380, Aufnahme von unten zeigt Technikdetails:
- Sensor zur Erfassung der Radsynchronität (letzte Kuppelachse)
- Pilzkontakte zur Stromabnahme (3x pro Seite)
- Getriebe (Antrieb der Treibachse)
- Gewindebohrungen zur Befestigung des Modells
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Xb Reihe 3, Nr. 868
Beginnend mit der dritten Serie wurden ab 1914 die Verkleidungen von Langkessel und Zylinderseiten in Glanzblech ausgeführt. Man versprach sich dabei einen verbesserten Korrosionsschutz der nicht
lackierten Bleche, was leider durch die Betriebserfahrungen widerlegt wurde.
Im Vergleich zum früher präsentierten Handmuster wurden die Kritikpunkte seitens des Herstellers konsequent aufgearbeitet. So wurde der Glanzgrad der Glanzblechpartien erhöht und die Farbgebung der
Kesselarmaturen im Führerhaus angepasst. Da die Vorbildmaschinen keine Führerhausbeleuchtung hatten, wurde bei den Modellen eine schaltbare Wasserstandbeleuchtung nachgerüstet, so dass der Modellbahner
nicht auf das Feature einer Innenbeleuchtung verzichten muss.
Die beiden nachfolgenden Aufnahmen zeigen deutlich den Einfluss der äußeren Lichtverhältnisse auf die Erscheinung der Glanzblechpartien. Während diese bei der Aufnahme von der linken Seite (Aufnahme im
Freien bei diffusen Lichtverhaltnissen) “blau” erscheint, wirkt sie bei der zweiten Aufnahme (Innenaufnahme) ehen”braun”
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Xb Reihe 3, Nr. 868 in Glanzblechausführung von der Heizerseite (Außenaufnahme)
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Xb Reihe 3, Nr. 868 in Glanzblechausführung von schräg oben (Innenaufnahme)
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Xb Reihe 7, Nr. 690
Das Vorbild des Modells stammt aus der letzten Lieferserie und wurde 1921 von Maffei in München gefertigt. Die Farbgebung entspricht dem damals noch üblichen Regelanstrich. Die Beschriftung ist
mit weißer Farbe aufgemalt, Guss- bzw. Blechtafeln gibt es nur noch für die beiden stirnseitigen Nummern- und für die Fabrickschilder.
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Xb Reihe 7 mit der Nr. 690 von der Heizerseite
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Xb Reihe 7 mit der Nr. 690 von der Heizerseite
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Xb 690 von vorn mit geöffneter Rauchkammer
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Blick ins Führerhaus, Stehkessel und Türöffnung
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Nachfolgend noch die restlichen Modellvarienten aus den Epochen II und III. Die Aufnahmen sind von Kiss Modellbahnen unter www.kiss-modellbahnen.net/br92-2-3 in Originalauflösung zu finden.
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BR 92 202 in Reichsbahnausführung (Mannheim, Aufnahme Kiss Modellbahnen)
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BR 92 301 in Ausführung der Epoche IIIa (Freiburg, Aufnahme Kiss Modellbahnen)
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BR 92 300 in Ausführung Epoche IIIb (Karlsruhe, Aufnahme Kiss Modellbahnen)
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BR 92 319 in Ausführung Epoche IIIb (Villingen,Aufnahme Kiss Modellbahnen)
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